Dienstag, 30. Juni 2015

Radikal-Diät Tag 2

Gewicht: 50.3 -900g
Getrunken: 3 Liter
Bauchumfang: 66cm -3cm
Taille: 63cm -1cm 
Bein: 50cm -1cm

Der Tag heute war schon damit kaputt, dass meine Mama mir morgens ein Nutella-Brot gemacht hatte. Und dementsprechend ging der Tag dann auch weiter. Habe es nicht mehr geschafft mich in den Griff zu kriegen. 
Hatte morgens ein Vorstellungsgespräch für einen Aushilfejob, aber das war nichts, weil die jemanden suchen, wenn ich schon studieren bin.
Morgen früh habe ich eins für ein duales Studium. Ich habe Angst, wäre einfach zu gut, wenn das klappen würde. 
Da Mama zusammen mit mir aufstehen wird, kann ich die Diät wieder nicht befolgen.
Ich werde auch nicht mehr so viel trinken, gestern war schon mein Limit und heute habe ich das Gefühl, dass mir die 500ml mehr in den Kopf gestiegen sind. Also mir gehts mit so viel Trinken gar nicht gut.
Und mein Gewicht ist einfach kacke. Und ich hab Wassereinlagerungen.
Fazit: Ich werde nicht abnehmen.

Montag, 29. Juni 2015

Radikal-Diät Tag 1

Gewicht: 51.2
Getrunken: 2,5 Liter
Bauchumfang: 69cm
Taille: 64cm
Bein: 51cm

Ich habe es nicht geschafft 5 Liter zu trinken. Normalerweise trinke ich nur 500ml, da war das schon echt viel heute. Dazu kommt, dass ich auch erst Mittags aufgestanden bin.
Ich war am Tag 10 Kilometer joggen in 1:08 Stunden. Dafür dass ich so lange nicht gelaufen bin, ist das ziemlich gut finde ich.
Danach hatte ich ein Gewicht von 49.9. (WOW..O.O)
Gegessen habe ich bis 8 Uhr abends nichts und dann gabs Abendessen. Ich habe nicht gerade wenig gegessen, und dank nochmal einem Liter Trinken wiege ich jetzt 50.9. Aber das ist ja trotzdem weniger als heute Morgen, von daher.. Mal sehen wie viel noch über Nacht weggeht und dann gibts morgen das Ergebnis.
Bin noch am Überlegen, ob ich den Apfel morgen früh essen soll, oder besser lassen, weil ich ja heute Abend schon gegessen habe..was meint ihr?

Heftige Zunahme

Nachdem ich dieses Familienwochenende mal dermaßen verkackt habe, und trotz Kotzen Samstag, jetzt Abends 2,6 Kilo mehr als Samstagmorgen habe, habe ich mir überlegt, dass ich die Radikal-Diät ausprobieren werde.
Hier einmal der Diätplan:

Dauer: 1 Woche
Gewichtsverlust: 6-8 Kilo
1.Tag: 5 Liter Wasser
2.Tag: 1 Apfel und 5 Liter Wasser
3.Tag: 1 Liter Magermilch und 4 Liter Wasser
4.Tag: 4 Tassen Kaffee und 3-4 Liter Wasser
5.Tag: 400kcal und 5 Liter Wasser
6.Tag: 1 Apfel und 5 Liter Wasser
7.Tag: 5 Liter Wasser


So das ist alles. Ziemlich simpel und ja.. radikal.
Da ich nächstes Wochenende aber wieder bei der Familie bin, werden es wohl nur 5 Tage werden. Desweiteren weiß ich nicht, bei welchen Essen mit der Familie ich nicht ausweichen kann. Aber ich versuche mein bestes mich möglichst genau daran zu halten.
Ich hab mir auch vorgenommen dazu sehr viel Sport zu machen.
Morgen nehme ich dann mein Startgewicht und meine Startmaße und mache ein Bild.
Meinen hoffentlichen Fortschritt könnt ihr daher diese Woche über zusammen mit mir verfolgen.
Auf das es klappt.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Schule vorbei, Rückfall

Die ganzen Abi-Sachen letzte Woche waren eigentlich besser als erwartet. Zur Abwechslung hatte ich sogar etwas Spaß! :)
Mein Abiball war sooo gut, bis Moritz sich betrunken neben mich gesetzt hat und dann irgendwann anfing mir Vorwürfe zu machen, inwiefern ich Schuld bin, dass alles vorbei ist.. Jaja nüchtern hieß es immer, ich könnte nichts dafür. So viel dazu.
Das hat mich so übertrieben fertig gemacht. Meine Laune war dann erstmal so ziemlich hin, aber ich versuchte dennoch mich einigermaßen zu fangen.
Hatte ja bevor das war auch noch voll glücklich zu M. gesagt, dass ich Spaß haben werde, weil Moritz nicht das Recht dazu hat, mich so unglücklich zu machen und alles verpassen zu lassen.

Die letzten Tage schwankte ich irgendwo zwischen ich-halte-mich-über-Wasser und mir-geht's-richtig-gut. Dienstag passierte dann was, was ich nicht wirklich erklären kann.
Ich war Babysitten. Gegen mein Vorhaben hatte ich zuvor gefrühstückt und da dann mit dem Kleinen ein paar Süßigkeiten gegessen. Irgendwie hatte ich plötzlich im Kopf zu kotzen. Und als ich dann nach Hause kam und alleine war, machte ich es einfach. Auch nicht gerade wenig. Aber keine Ahnung, hab vorher drüber nachgedacht, aber irgendwie auch nicht, irgendwie war's mir einfach total egal, und irgendwie ist es das auch immer noch. Hätte es heute wieder getan, hätte das Gewicht nicht gestimmt. Es stimmt aber.
Hab trotzdem zugenommen, 49,x.
Muss wieder runter, aber meine Motivation ist glaube ich nicht so stark. Aber wenn ich zu fett werde, kotze ich halt, so wie Dienstag und dann hört das Fressen irgendwann auf und ich hunger wieder.
Kreislauf wuhu.

Samstag, 13. Juni 2015

13.06.15

Immer auf die Fresse. Immer wieder und wieder. Ich bin allen, die mir so ungeheuer wichtig sind egal geworden. Von jetzt auf gleich. Und ich verstehe einfach nicht warum. Was hab ich so falsch gemacht, dass ihr alle geht?
Ich war heute mit meiner Mama in der Stadt, um nach einigen Sachen für die kommende Woche und besonders dem Abiball zu gucken.
Ich gebe mir für diesen Abend so viel Mühe. Und ich weiß nicht mal mehr warum.
Der Abiball, das Event auf das man seine ganze Schullaufbahn über hinarbeitet. Genau in einer Woche ist er und es wird ein schlimmer, trauriger Abend werden. Ich werde Moritz das letzte Mal in meinem Leben sehen. Genauso wie viele andere Leute, die mal meine Freunde waren. Irgendwann mal.
Das sollte der Abend von Nico und mir werden. So hatte ich es schon jahrelang geplant. Und jetzt wird es nicht so werden. Es wird gar nichts werden.
Es wird auch nicht der letzte Abend sein bevor ich gehe.
Ich habe die Woche nämlich verkackt. Aber mein Verschwinden wird sich eh in die Länge ziehen. Es wird ganz langsam und vorbereitet. Ich werde wissen wann es soweit ist.
Gebt mir noch 5 Kilo. Oder 8.

Mittwoch, 10. Juni 2015

10.06.15 - 1 Uhr

Nachts 1 Uhr. Gerade habe ich noch fast die Kontrolle über Süßigkeiten verloren. Alles mögliche aufgemacht und gegessen..ich undiszipliniertes Miststück.
Ich gehe ins Bad, mache mich fertig, putze meine Zähne, beuge mich übers Waschbecken und spucke aus... Moment.. Ich bleibe weiter über das Waschbecken gebeugt. Dieses Gefühl kenne ich. Ich richte mich wieder auf. Atme tief ein und aus. Drei Monate, 101 Tage hast du es ohne geschafft. Mit 18 Jahren hast du es nicht ein einziges Mal gemacht oder probiert. Ich stehe einfach da im Bad, viele Minuten lang. Tu irgendwas, wenn du jetzt einfach hier raus gehst, wird alles gut verlaufen. Ich stehe da noch einen Moment, beuge mich wieder übers Waschbecken und warte. Ich richte mich auf, geh schnell aus dem Bad, in mein Zimmer, Whatsapp M., ....Nico. NICO. Nico. -"Ich kann jetzt nicht". Zurück ins Bad, ich beuge mich wieder über das Waschbecken, halte einen Moment inne. Nein, mein Kopf ist schon längst aus. Finger in den Hals. Zwei, nein nur einen, nein doch zwei, so machst du es doch immer. Und dann kehrt dieses unglaubliche Gefühl zurück. Dieses weg sein, irgendwas tun und es nicht mitbekommen. Es ist mein Segen und Fluch, dass ich nichts hochbekommen habe. Aber dieses Gefühl man. Ich hab es zurückbekommen. Es wird erneut wiederkehren.


Dienstag, 9. Juni 2015

Things as they really are

Dieser Post wird etwas geteilt sein. Und sehr sehr ehrlich. Und viel Mädchenzeugs.. also lest oder lasst es, aber bitte lasst mich einfach meine Gedanken runterschreiben..

Jetzt wo ich auch noch Nico verloren habe, sind diese Gedanken nun endgültig wieder präsent. 
Die Gedanken,...
..die mich die Landstraße direkt vor einem herannahenden Auto überqueren lassen, so dass ich direkt vor diesem Auto langsamer werde und dann gerade noch so einen Schritt machen kann, bevor es mich erwischt.

..die mich weinend auf der Autobahnbrücke sitzen lassen.

..die mich an die Nacht zurückerinnern, in der ich wirklich dachte ich müsste sterben und ich komplett alleine war, so wie jetzt auch.

..die mich wünschen lassen, dass ich wieder so viel kotze, dass ich total wegtrete und alles nur noch teilweise wahrnehme.

..die mir eine Deadline gesetzt haben. Noch der Abiball.

~~~

Auch wenn das Gewicht nicht jeden Tag sehr viel geringer ist, nehme ich überall ab. Das ist ja das, was ich will, aber irgendwie hat es nicht nur schöne Seiten.
Mein nicht mehr passender BH drückt so übel auf meine Knochen, dass es richtig weh tut. Meinen mal passenden in C kann ich nicht mal halb ausfüllen. B nur noch teilweise und eigentlich kann ich wieder meine ersten von früher tragen. Die passen. Als ich alle Größen gerade durchprobiert habe, hat mich das ehrlich gesagt etwas erschrocken. Was passiert mit mir... Dass alle meine eigentlich passenden Hosen schlackern, hab ich schon mitbekommen. Dass mir die ausrangierten Klamotten doch wieder passen und ich sie zurücknehme auch. Und dass ich größere Shirts komplett nicht mehr tragen kann auch, aber... wieso?
Ich bin jetzt bei 48,.. und das ist noch nicht so krass. Und wenn ich mich versucht objektiv im Spiegel angucke, dann reicht mir das eigentlich, aber trotzdem will ich weiter runter. Ich frag mich wofür?
Aber dann erinner ich mich an all den Schmerz, den ich im Moment aushalten muss und ich weiß wieder wofür ich es tue. Ich will es niemandem beweisen, und will keine Aufmerksamkeit. Ich will nicht mal, dass es irgendwer mitbekommt. Ich will einfach nur still und leise hintenrum verschwinden. Weil es sowieso niemanden interessiert. Ist ja keiner mehr da.
Ich bin jetzt in einem 24h Fasten. 24 Stunden komplett Fasten, dann eine Mahlzeit essen, dann wieder 24 Stunden nichts und so weiter.
Das wird mich schnell weiter runter bringen. 46 oder so will ich. Aber erstmal die 47 im Blick. 47 wäre ein BMI von 17.26. Klingt irgendwie nach zu viel. Und dann denke ich mir, der Sprung zur 16,.. ist ja dann auch nicht weit. Und 46 wäre dann 16,9. Da wäre die Gefahr wieder auf 17,.. zu kommen zu groß, also werde ich noch weiter runter müssen.
Aber das liegt noch in der Ferne.
Mein Kopf ist aus. Ich habe alles verloren und kann nichts mehr retten. Jetzt lasse ich allem nur noch seinen Lauf. Kämpfen würde ich nur vergeblich, also warum dann meine letzte Energie verschwenden.
Es ist so ein komisches, unwirkliches Gefühl, das ich jetzt habe. Ich kann gar nicht wirklich realisieren, dass es so ist. Dass ich wirklich nur noch M. habe. Und dass ich die wichtigsten Menschen einfach verloren habe. Für immer. Das ist das Schlimmste, was passieren konnte. Aua, ich darf nicht darüber nachdenken, sonst realisiere ich es wieder für einen Moment, und dann kann ich die Nacht vergessen.
Ich hab mich die letzten Tage zu oft in den Schlaf geweint.
Und schlimm ist dann, etwas so Schönes im Vergleich zur Realität zu träumen, dann aufzuwachen, aufs Handy zu gucken, die Nachrichten zu lesen und zu merken, dass die Realität nicht mal annähernd Schönes zu bieten hat. Und dann bemerkst du, dass du jetzt den ganzen Tag über durchhalten musst.
Es macht mich müde durchzuhalten. Müde von dem allen hier. Ich kann mich über nichts mehr freuen. Sonst hatte ich mindestens immer einen Moment am Tag, der mich glücklich gemacht hatte. Moritz oder Nico. 
Und jetzt. Nichts. Leere. 
Die Stunde Training heute tat gut, ich konnte einen Moment wirklich abschalten. Aber die war dann auch zu Ende und dann kam direkt alles wieder. 

Und jetzt liege ich hier, meine Knie drücken wieder unangenehm aufeinander und ich weiß, dass ich gleich für ein paar Stunden hoffentlich keine Schmerzen haben muss.



Numbing the pain for a while 
will make it worse when you finally feel it.

Montag, 8. Juni 2015

Alles verloren

Ich dachte wirklich ich würde damit klar kommen, ich würde den Verlust wegstecken und es schnell verarbeiten können. Aber ich kann nicht.
Ich habe die Woche auf einem Jahrmarkt gearbeitet, wo ich ihn jeden Tag gesehen habe.
Anfangs fand ich das cool, und ich hatte irgendwie die Hoffnung, dass das alles wieder wird, aber die letzten Tage haben mich runtergezogen. Ich bin nur noch am weinen. Ich vermisse ihn zu sehr. Ich vermisse zu sehr meinen Freund, den ich mal hatte.
Ich denke an all die Fehler, die ich gemacht habe und wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen, sie nicht machen und so glücklich mit ihm sein, wie wir es mal waren.
Ich will ihn zurück. Ich will wirklich. Das tut so weh, dass ich ihn nicht zurückbekommen kann. Ich würde alles tun. Aber es geht nicht.
Das schlimmste ist, wenn du in einer Situation steckst, die zu ändern nicht in deiner Macht steht. Ich würde ja von mir aus alles tun, damit wir noch eine Chance haben, aber da er das nicht will, muss ich hiermit leben. Mit diesem Mist, in dem ich bin.
Dieser endlose Schmerz, diese endlosen Tränen.
Ich weiß nicht was passiert ist, dass er sich so geändert hat. Warum bin ich ihm so egal geworden? Warum ist seine Liebe für mich nicht mehr da? So überhaupt nicht da?
Ich blicke zu viel zurück auf die ganzen schönen Momente und Erinnerungen.
Ich will sie zurück ! Ich will ihn zurück ! UND ES GEHT NICHT !
Es macht mich wahnsinnig.
Ich muss mich wieder betäuben. Das habe ich die letzten Tage nicht gemacht. Aber jetzt werde ich es wieder, weil ich so nicht mehr lange überleben kann.