"Ja, dann geh doch. Tschüß!"
Ich verlasse das Haus. 21:18 Uhr. Es dämmert. Ich laufe los. Muss weg.
Ich laufe und laufe. Komme an der Hauptstraße vorbei, weiter durch die Straßen, am Haus von M. vorbei. Ich stecke meine Hände in die Jackentaschen. Es ist warm. Sein Haus liegt hinter mir. Ich laufe weiter. Ich schaue auf den Boden.
Plötzlich sehe ich in meinem linken Augenwinkel diese roten Schuhe.
Ich kenne sie. Jemand rennt hinter mir her. Ich drehe mich nach links und sehe M. Ich bin ein wenige erstaunt, fühle mich dennoch, als hätte ich damit gerechnet, als wüsste ich, dass er kommt.
"Ich saß beim Essen und habe dich vorbei gehen sehen, und hab mir gedacht, dass irgendwas nicht stimmt. Es ist dunkel, was machst du hier draußen um halb 10 ?!"
Wir laufen eine Stunde durch den dunklen Wald. Reden. Er bringt mich nach Hause. Wir umarmen uns. Er hält mich fest. Ich bin sicher. Er wartet noch nachdem ich ins Haus gegangen bin. Will mich nicht alleine lassen, falls nochmal etwas passiert.
Doch es passiert nichts mehr, denn er hat mich stärker gemacht.
Resistent gegen alles, was an diesem Abend noch folgt.
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