Mittwoch, 20. Februar 2013

Ausgenutzt

Wo wir doch wieder beim Thema wären.

Take me and throw me away

Ich habe erfahren, dass ein Junge, an dem ich sehr hänge mich letztes Jahr die ganze Zeit benutzt hat, um mich ins Bett zu kriegen.
Und ich habe wirklich gedacht, er würde irgendwas an mir finden.
Ich war so glücklich in der Zeit, weil er mich immer so glücklich gemacht hat.
Und jetzt, fast ein Jahr später erfahre ich, dass das alles nur ein Spiel war.
Ein extrem mieses Spiel.
Und dieses Spiel tut so weh, obwohl es vorbei ist.
Ein anderer Junge lügt mich regelmäßig an, weil es ihm so Spaß macht mich auf den Arm zu nehmen, weil es so einfach ist, weil ich so dumm bin und ihm vertraue. So blind vertraue.

Ich kenn das, kenn das Gefühl, wenn du denkst, dass dich da draußen jeder dumme Penner belügt!

Wie soll ich es eigentlich anstellen mich in irgendeiner Weise zu akzeptieren, wenn man so mit mir spielt?
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass die meisten "Freunde", die ich habe Jungs sind, weil ich immer dachte, dass sie anders wären. Ehrlicher wären.
Aber sorry, sie sind es nicht.
Ich fühle mich so ausgenutzt, weine wieder mal zu viel.
Und weiß ganz genau, wenn das so weitergeht, rutsche ich wieder ab.
Dann bin ich wieder, nach einem Monat, in dem alles gut ging, kurz davor irgendwo bei Schneiden inklusive Selbstmordgedanken zu landen.
Oh ja natürlich will ich dazu noch Hungern und Kotzen, aber das ist ja nicht erwähnenswert.
Ich denke daran abends rauszugehen und mich von irgendeinem alten Sack mitnehmen zu lassen.
Ist ja nicht so, dass ich immer wieder davon träume, dass mich ein Typ an ein und dem selben Ort vergewaltigt.
Ich will eigentlich gar nicht sterben, habe eigentlich so eine Angst davor.
Aber in meinem Kopf plane ich trotzdem immer durch, was am leichtesten ist und wie und wo und wann und womit und wodurch ....
Es wäre so feige das zu tun, dass habe ich mittlerweile begriffen, aber es ist doch irgendwie verlockend.
Dann würde das alles aufhören.
Aber dann hat man mich ja nicht mehr um mich auszunutzen..
Wäre ja extremst schade.!.




Ich werde den folgenden Film gucken, um mit meinen Gedanken zurück zu dem Punkt zu kommen, an dem alles angefangen hat.
Ich heule immernoch sofort los, wenn ich daran denke, wie die Kinder früher versucht haben mich auf den Boden zu bringen.
Naja, vielleicht hat auch alles an dem Punkt angefangen, an dem ich mit
8 Jahren
über den Tod nachdachte und plötzlich so eine Angst hatte zu sterben.
Ich weinte abends im Bett, kontrollierte meine Atmung extremst, weil ich dachte ich würde vielleicht ersticken.







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