Dienstag, 15. Januar 2013

Midnight, the monster returns.

Heute Nacht gab es Stress, weil ich mal wieder so ungeheuer böse war und laut gesprochen habe. Dafür gab es dann prompt einen, nein zwei, auf den Hinterkopf. Ich bin gegangen, habe die Tür zugeknallt und geschrien.
Ein alter Kassettenrekorder wurde daraufhin nach mir geworfen.
Treffer versenkt, blauer Fuß, der beim gehen schmerzt.
Eine Entschuldigung bekomme ich nicht.
Nur ein Haufen von Schmerzen, weil ich natürlich ausgerastet bin, meinen Kopf abschaltete, meine Tür abschloss, dann panisch das Messer suchte, natürlich auch fand, und mich verletzte. 6 Mal.
Danach habe ich eine Stunde lang nur geweint. Ich habe es bereut, konnte nichts positives mehr sehen. Habe mich vor den Spiegel gestellt, mit mir selbst gesprochen, wie bescheuert ich nur sein kann so etwas zu tun.
Ich wünschte mir die ganze Zeit, dass ich es niemals angefangen hätte.
Ich verstehe nicht, wie es so weit kommen musste.

Warum durfte ich nicht einfach das kleine, sorglose Mädchen bleiben?

Meine Hand tut so weh, obwohl ich nicht groß geritzt habe, man könnte schon sagen es war sooo minimal, aber es tut sooo weh.
Mein Arm freut sich über neue rote Striche, damit die anderen nicht so alleine sind.
Mein Fuß, heult schon, wenn er ans Training denkt.
Mein Kopf denkt nur, ritzen, sterben, gehen, hungern, verschwinden...
Und Ich kann NICHTS ändern.

Nein, ich bin am tiefsten Punkt, den ich jemals hatte.
Ich kann nichtmal jemanden richtig umarmen, ohne daran zu denken, in dem Moment am liebsten wegzurennen. Ich würde so gerne jemanden an mich dran lassen, jemanden umarmen und nie wieder loslassen, aber es geht nicht.

Es geht einfach nicht. Ich will das alles im Moment gar nicht.
Wirklich nicht!
Aber es ist da, geht nicht weg, zerstört mich, macht mich fertig.
Und Ich kann NICHTS ändern.

Auch wenn Ich es so sehr will.



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