Samstag, 26. Januar 2013

Du weißt nicht, was ich alleine in meinem Zimmer mache.

Irgendwann wird das Messer noch zum besten Freund.
Heute ist mal wieder ein Tag, an dem jeder kleinste Satz reicht, um mir zu zeigen, dass es besser wäre, hier nicht zu sein.

Natürlich habe ich mich gestern verletzt. Was soll auch anderes bei rauskommen, wenn man sich die ganze Zeit sagt, dass man es tun wird.
Es war nur ein lächerlicher Schnitt. Aber ein Schnitt könnte einem dazu verhelfen zu sterben. Ein Schnitt reicht.
Heute jedoch nicht. Ich habe echt keine Ahnung, warum ich das immer wieder mache. Aber ich will das Blut sehen. Und den Schmerz haben.
Ich hasse diese Schmerzen, man das tut mir weh!
Es heißt wieder planen, was man sagt, wenn es jemand sieht, was zum Glück so selten vorkommt. Aber diesmal war ich so dumm und habe mir eine scheinbar unauffällige Stelle ausgesucht, aber irgendwie sehe ich das sofort.
Andere ja nicht...zum Glück!

Ich weiß nicht mehr, was ich darüber denken soll.
Es wird so normal. Jedes Mal schneide ich tiefer, länger, schlimmer.
Und das nur, weil ich bei jedem Mal weniger Schmerzen spüre.
Ich brauche doch eigentlich keine Schmerzen!
Aber ich bin so abhängig davon.
Abhängig von Schmerzen, Messern, Blut, Essen, Waagen, Gedanken, Mir.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen